Der Kanton Aargau ist in 22 Bevölkerungsschutzregionen aufgeteilt. Bei Katastrophen, Notlagen und schweren Mangellagen in der Region, übernimmt das RFO die Koordination der Massnahmen.

Die 22 aargauischen Bevölkerungsschutzorganisationen sind geografisch deckungsgleich mit den Zivilschutzorganisationen.

Bei Katastrophen und in Notlagen beraten die Mitglieder des RFO die Gemeinderäte, schlagen Massnahmen vor und vollziehen die Entscheide der Gemeinderäte. Das RFO koordiniert die Einsätze der Partnerorganisationen, unterstützt die Einsatzleitung und übernimmt die logistische Koordination. Es sorgt für die Erfüllung von Aufträgen der Einsatzleitung oder des KFS und erteilt seinerseits Aufträge an die Partnerorganisationen.

Das RFO bereitet sich durch Planungen und Übungen auf Einsätze vor. Die Szenarien der Gefährdungsanalyse dienen dabei als wichtige Grundlage. Die Mitglieder des RFO besuchen regelmässig Aus- und Weiterbildungen, die vom Kanton angeboten werden.

Wenn die Einsatzleitung nicht bei einer der Partnerorganisationen liegt, übernimmt das RFO die Einsatzleitung (z.B. Pandemie, Trinkwasserveschmutzung). In seiner Region stellt das RFO die Warnung und Alarmierung der Bevölkerung sicher. Bei einem Einsatz orientieren sie unverzüglich die Einsatzzentrale der Kantonspolizei sowie die Nachbarregionen und halten ständigen Kontakt zum KFS.